Aktuelles

Aktuelle Informationen rund ums Rad

 

INFOVERANSTALTUNG ZUM GEPLANTEN RADSCHNELLWEG

Öffentliche Veranstaltung zum geplanten Radschnellweg von Zirndorf und Oberasbach nach Nürnberg und Stein und zum aktuellen Planungsstand.

Wann: 18.10.2022, 18:30 - 21:00 Uhr

Wo: Aula des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums, Albrecht-Dürer-Straße 9-11, Oberasbach

Veranstalter: Landratsamt Fürth


Oberasbach hat endlich ein E-Lastenrad!

Seit langem engagieren wir uns für die Anschaffung eines Lastenfahrrades und haben viel Arbeit in die Realisierung gesteckt. Mit Erfolg, die Arbeit des ADFC Oberasbach hat sich gelohnt: Mit dem Lastenfahrrad „OLAF“ (Oberasbacher Lastenfahrrad) bringen wir ein weiteres Stück Verkehrswende auf die Straße. Mit dieser Initiative schaffen wir die Möglichkeit, immer häufiger vom Auto auf das Rad umzusteigen und Strecken emissionsfrei zurückzulegen. Das Rad eignet sich z. B. bestens für den Einkauf auch ohne Auto!

Auf dem Weg zur Fahrradfreundlichen Kommune verleiht die Stadt Oberasbach ab Mitte Oktober 2022 an ihre Bürgerinnen und Bürger kostenfrei ein E-Lastenrad. Wir danken der Stadt für die Realisierung dieses Projektes (Übernahme der Anschaffungs- und Wartungskosten, Bereitstellung des Buchungsportals etc.).

Ab 17. Oktober 2022 ist OLAF für alle Oberasbacher Bürgerinnen und Bürger in Kooperation mit Radl Kaiser kostenfrei auszuleihen. Also auf geht´s, einfach mal ausprobieren und Spaß daran haben!

Verleihbedingungen

  • Buchung über www.oberasbach.de/olaf
  • Ausleihbedingungen und Leihvertrag
    - Ausleihbedingungen
    - Leihvertrag
  • Maximale Leihdauer: drei Werktage (ab Unterzeichnung verbindlicher Leihvertrag bei Abholung)
  • Verleihstation (Abholung und Rückgabe): Radl Kaiser, Hochstraße 55, 90522 Oberasbach, Tel. 0911 999 679 03
  • Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9.00 bis 12.00 Uhr sowie 13.00 bis 18.00 Uhr
  • Bei Abholung ist eine Barkaution von 50 Euro zu entrichten.

Merkmale zum Lastenrad

  • Innenmaße Ladebox: 90 cm x 68 cm
  • Ladevolumen: ca. 210 Liter
  • Gewicht Lastenrad: 38 kg
  • Maximale Zuladung Box: 80 kg
  • Maximale Zuladung Gepäckträger: 25 kg
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 200 kg

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© Stadt Oberasbach

© Stadt Oberasbach

 
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© ADFC

© ADFC

Flyer ADFC zum OLAF


RADENTSCHEID FÜR BAYERN  -  Bayern braucht ein Radgesetz!

Die Staatsregierung hat 2017 versprochen, den bayernweiten Radverkehrsanteil bis 2025 von 10 auf 20 % zu verdoppeln. Bis jetzt ist der Radverkehrsanteil aber nur um ca. ein Prozentpunkt auf 11 % gestiegen! Das ist auch kein Wunder: Radwege, Abstellanlagen und Radmitnahmemöglichkeiten fehlen oder sind häufig so dürftig und unsicher, dass sie nicht zum Radfahren einladen.

Auf dem Land fehlt ein Alltagsradwegenetz zwischen den Ortschaften. Oft hat man nur die Wahl zwischen holprigen Feldwegen oder gefährlichem Radeln auf der Landstraße, wo man mit sehr hohen Geschwindigkeiten und wenig Abstand von schweren Kfz überholt wird. Radmitnahme in Bus und Bahn ist teuer, nicht garantiert oder meist gar nicht erst möglich.

Am 16. Juni startete die Unterschriftensammlung für einen bayernweiten Radentscheid.
Das angestrebte Volksbegehren soll im Freistaat endlich den fehlenden Rahmen für eine echte Radverkehrsförderung schaffen. Die Menschen in Bayern wollen mehr Rad fahren und hierfür bessere Bedingungen haben. Deshalb hat der ADFC Bayern zusammen mit anderen nun das Bündnis „Radentscheid Bayern“ gegründet. Ihm gehören neben dem ADFC der bayerische Landesverband des Verkehrs-Club Deutschland (VCD) an sowie die elf kommunalen bayerischen Radentscheide. Unterstützt wird der Radentscheid Bayern vom BUND Naturschutz (BN) und den politischen Parteien BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD, ÖDP, DIE LINKE und Volt. Ziel ist ein Radgesetz für Bayern, das die Staatsregierung und Kommunen verpflichtet, umweltfreundliche Mobilität praktisch umzusetzen.

Welche Ziele der Radentscheid verfolgt und weitere Infos zur Aktion "Radentscheid" findet ihr hier.


Von der Stadt mittlerweile durchgeführte Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsstruktur

Der ADFC Oberasbach freut sich, dass die Stadt Oberasbach sich auf den Weg gemacht hat, eine fahrradfreundliche Kommune zu werden. Unsere Mitglieder der Ortsgruppe haben eine hohe Ortskenntnis, gepaart mit Kompetenz und Erfahrung bezüglich des Radverkehrs. Mithilfe dieser Expertise haben wir bereits fundierte Vorschläge zur Verbesserung der städtischen Infrastruktur an die Stadt Oberasbach weitergeleitet. Diese Ideen basieren größtenteils auf dem Maßnahmenkatalog des vom Rathaus beauftragten und vom Stadtrat beschlossenen Radverkehrskonzepts von PB Consult.

Unsere Ortsgruppe hat deswegen eine Liste der zu realisierenden Maßnahmen für das Jahr 2022 und 2023 erarbeitet und in die Projektgruppe Fahrradfreundliche Kommune (PG FFK) – bestehend aus Stadtverwaltung, Stadtrat, ADFC und Bund Naturschutz – eingebracht.

 

Wir freuen uns, dass bereits die ersten Projekte umgesetzt wurden, wie

beispielsweise der von vielen Schülerinnen und Schülern genutzte neue

Fahrradschutzstreifen in der Albrecht-Dürer-Straße. Die am Dietrich-

Bonhoeffer-Gymnasium vorbeiführende Albrecht-Dürer-Straße stellt

besonders für Kinder- und Jugendliche Radfahrende einen Unsicherheits-

faktor dar.

Immer wieder kommt es auf Straßen zu Begegnungskonflikten zwischen Rad- und Autofahrenden, wie beispielsweise durch zu nahes Überholen oder sich plötzlich öffnende Türen von geparkten Autos („Dooring“). Fahrradschutzstreifen mit Abstand zur Dooring-Zone bringen deswegen einen erheblichen Sicherheitsgewinn und schützen die schwächeren Verkehrsteilnehmer.

 

Da der Anteil der radfahrenden Bevölkerung generell zunimmt, sind Fahrradschutzstreifen in vielen Städten schon seit Langem ein alltäglicher und akzeptierter Bestandteil des Verkehrsgeschehens. An der Albrecht-Dürer-Straße existiert nun ein neuer Schutzstreifen in Oberasbach. Um auf den Umgang mit dem neuen Fahrradschutzstreifen hinzuweisen, wurden von der Stadtverwaltung zur Aufklärung Infozettel an die parkenden Autos verteilt.

Im Hinblick auf die von der Stadt Oberasbach geplanten Projekte sind wir als ADFC jedoch etwas verwundert, weswegen für 2022/23 hauptsächlich Projekte der Priorisierung 3 (vgl. Radverkehrskonzept von PB Consult) zur Umsetzung ausgewählt wurden. Hier gibt es etliche andere Stellen, die dringend angegangen werden sollten, damit das Radfahren sicherer wird.

Unsere Ortsgruppe hat deswegen eine Liste der zu realisierenden Maßnahmen für das Jahr 2023 erarbeitet und stellt diese der Projektgruppe Fahrradfreundliche Kommune (PG FFK) – bestehend aus Stadtverwaltung, Stadtrat, ADFC und Bund Naturschutz – vor. Die Liste finden Sie in Kürze hier.


Hintergrundinformationen zu den Maßnahmen

  • Ein Fahrradschutzstreifen stellt eine nachgewiesene Sicherheitszone für Radfahrende dar. Sie sind 1,50 m breit und für die bessere Sichtbarkeit in rot eingefärbt.
  • Studien belegen, dass Verbesserungen für Radfahrer in hohem Maß durch Fahrradschutzstreifen auf der Fahrbahn erreicht werden. Dies gilt insbesondere entlang innerörtlicher Hauptverkehrsrouten und an zentralen Orten in den Kommunen. Neue Studien zeigen ebenfalls, dass in Bereichen von Fahrradschutzstreifen die Geschwindigkeit der Kraftfahrzeuge im Schnitt um 4 – 6 km/h reduziert wird und damit ein zusätzlicher Sicherheitsgewinn zu erreichen ist.

Hier in Kürze die wichtigsten Regelungen gemäß der StVO-Novelle 2020:

  • Es muss beim Überholvorgang weiterhin ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden. Sind Kinder unterwegs bzw. werden diese mit dem Rad transportiert, gilt – wie auch bei Überholvorgängen außerorts – ein Mindestabstand von 2 Metern.
  • Kann dieser Abstand (z.B. bei Gegenverkehr) nicht eingehalten werden, darf nicht überholt werden.
  • Pkw dürfen die gestrichelte Linie des Schutzstreifens nur in Ausnahmefällen kurzzeitig überfahren, sofern dadurch kein Fahrradfahrer gefährdet wird.
  • Parken und selbst kurzes Halten sind auf dem Schutzstreifen verboten.

Weblink:https://www.adfc.de/fileadmin/user_upload/Im-Alltag/StVO-Novelle_2020_ADFC-Magazin_Radwelt.pdf

(Quelle: https://andressen.info/ueberholabstand)


Neuauflage: ADFC-Regionalkarte Nürnberg

Die ADFC-Regionalkarte Nürnberg wurde grundlegend überarbeitet. Die Faltkarte reicht von Bamberg bis zum Brombachsee und von Ansbach bis Neumarkt und ist aktuell in der 8. Auflage erschienen (ISBN: 978-3-96990-096-3), erhältlich im Buchhandel.


Die Karte ist ideal für Tagesausflüge und Wochenendtouren. Da sie auch die Oberflächenbeschaffenheit der Wege und Routen abbildet, ist sie gerade auch für Rennradfahrer*innen geeignet.

 


 

© ADFC Fürth 2022

Ortsgruppe Oberasbach

Offener Treff der Ortsgruppe Oberasbach

Mi, 14.12.2022 19:00 - 22:00
Treffen der Ortsgruppe Oberasbach. Unser Ziel ist es, den Radverkehr als wesentliches Element einer echten Verkehrswende zu fördern. Jeder ist willkommen, auch ohne ADFC-Mitgliedschaft.
Ort: Alte Post, Am Rathaus 6, 90522 Oberasbach, 90522 Oberasbach
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Weitere Radtouren und Veranstaltungen finden Sie auf touren-termine.adfc.de – auch von ADFC-Gliederungen im Umkreis, sowie in ganz Deutschland.