Radreisevorträge im Babylon Fürth

 

Alle Radreisevorträge des ADFC Fürth im Babylon in Fürth, Nürnberger Str. 3

 Radreisevortrag Südamerika

Montag, den 16.10.2017, 19:00 Uhr

Teil 1 Peru - Das Land der Inka

Jörg Korte

Die Radreise beginnt in Trujillo im Norden Perus, der geprägt ist durch beeindruckende Küstenwüste und uralte Prä-Inka Kultur. Durch enge karge Schluchten führt die Tour hinauf zu den Eisriesen der Cordillera Blanca, der wohl schönsten Gebirgskette der hohen Anden. Weiter geht es zur höchsten Stadt der Welt Cerro Pasco und der alten malerischen Kolonialstadt Ayacucho. Über zahllose Pässe von mehr als 4000 m windet sich die Strasse in das unbestrittene Zentrum der alten Inka Kultur Cusco. Nach einem Abstecher nach Machu Pichu, der einst vergessenen Inkastadt geht es über das Hochplateau Altiplano zum berühmten Titicacasee an der Grenze zu Bolivien.  

Montag, den 20.11.2017, 19:00 Uhr

Teil 2 Bolivien/Chile - Auf sandigen Pisten durch den Altiplano

Vom Titicacasee, dem größten See Südamerikas, geht es los nach La Paz der imposanten Großstadt Boliviens, die sich auf einer Höhe von etwa 4000m wie ein Kolosseum in einen riesigen Talkessel schmiegt. Ein Abstecher führt fast 3500 Hm hinab ins grüne Tiefland des Amazonasbecken. Die Abfahrt folgt der Todestrasse „Camino de la Muerte“, die als gefährlichste Strasse der Welt zweifelhaften Ruhm erlangt hat. Von La Paz geht es dann vorbei am schneebedeckten Vulkan Sajama über sandige Pisten, schwer bepackt mit Proviant und Wasser für mehrere Tage, durch die menschenleere Wüste Chiles. Erst zurück in Bolivien wird die 4000m Marke wieder unterschritten. Es folgt die Durchquerung zweier riesiger Salzseen, auf denen sich der Horizont verliert. Den Abschluss bildet die „Lagunenroute“, eine kaum befahrbare Sandpiste zum lebendigen Wüstenstädtchen San Pedro de Atacama. Die Route führt in extremer Höhe durch die lebensfeindliche Wüste des Altiplano mit ihrem rauen Klima, vorbei an spuckenden Geysiren, rauchenden Vulkanen und malerisch gefärbten Lagunen.

 

 

Falschparker gefährden Menschenleben

     

Postkartenaktion ADFC Fürth für die Windschutzscheibe von Falschparkern

Falschparker gefährden Menschenleben - leider auch in Fürth!

Neulich kam es in Berlin zu einem tödlichen Fahrradunfall, der durch einen Falschparker auf einem Radfahrschutzstreifen verursacht wurde. Das gleiche Problem hat die Stadt Fürth leider auch: zugeparkte Radwege und Gehwege. Und vor allem zugeparkte Radschutz- und Radfahrstreifen. Alles wird gerne als Parkplatz genutzt - auch widerrechtlich. Den Autofahrern ist oft gar nicht bewusst, wie gefährlich ihr Verhalten ist.

Deshalb hat der ADFC Fürth die Falschparker-Aufklärungs-Aktion ins Leben gerufen. Die Falschparker werden direkt durch die Radfahrer und Fußgänger aufgeklärt, d.h. es werden Postkarten unter die Windschutzscheibe des Verursachers geklemmt. Die Postkarten sind aufklärerisch gestaltet (siehe Bild oben, Vorder- und Rückseite) und sind speziell gedruckt, so dass kein Schaden am Auto entsteht. Es wird hier ein Hinweis gegeben: Sie behindern und gefährden andere Menschen!

Die Postkarten sind in folgenden Fahrradläden kostenlos erhältlich:

Fahrradkiste Fürth, Königstraße 69, Fürth

Fun und Sport, Friedrichstr. 16, Fürth

Velomondial, Gebhardstr. 37, Fürth

Zentralrad Fürth, Moststr. 25, Fürth

bikedevils, Fürther Str. 9, Zirndorf

Zweirad Mlady, Rothenburger Str. 42, Oberasbach

Fahrrad Mlady, Hauptstr. 46, Stein

Ganghelden, Gerasmühler Str. 1, Stein

Falschparker gefährden Menschenleben

 

 

Und es bleibt spannend, was dieses Jahr so alles für den Radverkehr getan wird...

Die Verbreiterung des Pegnitztalradweges unter der Ludwigsbrücke und des Radwegs gegenüber dem Stadtpark, Verbesserung der Südstadtanbindung bei der Schwabacher Straße und der Jakobinenstraße, Umbau zahlreicher Bushaltestellen und gleichzeitig Verbesserung der Infrastruktur für den Radverkehr durch Schutzstreifen: Wir sind sehr gespannt, was am Ende des Jahres an umgesetzten Maßnahmen dann in der Stadt Fürth auch wirklich befahren und benutzt werden kann.

Und auch im Landkreis gibt es viele Projekte. Stein will fahrradfreundliche Kommune werden und wird sich vielleicht ein Vorbild an Zirndorf nehmen: dort wurden bereits einige Fahrradübergänge  dankenswerterweise rot eingefärbt. Doch auch hier gibt es noch viel zu tun, z.B. die Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer.

Wenn Sie hier ungeduldig sind - toll! Wir sind es auch! Denn nur mit einer besseren Infrastrukur und einem besseren Marketing ist ein höherer Radverkehrsanteil auch zu schaffen. Oder wollen wir lieber mehr Feinstaub einatmen? Oder mehr Lärm ertragen? Die Alternative Fahrrad muss einfach (noch) mehr in das Bewusstsein der Menschen gebracht werden.

Dafür gilt es natürlich auch die Gefahrenstellen konsequent zu beseitigen. Und die bestehenden Radwege auch nutzbar zu machen - denn was nützt ein Schutzstreifen oder ein Radweg, wenn dieser ständig zugeparkt wird und dies auch noch ungeahndet bleibt.

Und was können Sie tun, wenn Sie ungeduldig sind? Auf die oben genannten Punkte aufmerksam machen, gemeinsam wirken, Netzwerke bilden und mithelfen - der ADFC Fürth freut sich über jede Unterstützung! Denn nur gemeinsam und mit unseren Netzwerken sind wir stark!

Nürnberg / Fürth /Erlangen

Das neue ADFC Tourenprogramm. Hier klicken!

 

 



© ADFC Bayern 2017